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Dinkel, Emmer und Einkorn - Bezeichnung „Urgetreide“ irreführend

Am 04.05.2026 von Emil Löxkes

Glutenrisiko durch unklare Kennzeichnung

Was essen die Menschen in Deutschland und wie gut sind sie mit wichtigen Nährstoffen versorgt? Für Politik und Wissenschaft sind verlässliche Informationen über die Ernährungssituation der Menschen in Deutschland besonders wichtig. Mit dem Nationalen Ernährungsmonitoring, kurz nemo, erhebt das Max Rubner-Institut darum ab April bundesweit und umfassend den Lebensmittelverzehr der deutschsprachigen Bevölkerung. Mehr als 3.000 Personen zwischen 18 und 80 Jahren werden dabei befragt und untersucht. Die Erhebung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat durchgeführt und dient unter anderem als Basis für ernährungspolitische Entscheidungen.

Dinkel, Emmer und Einkorn werden im Lebensmittelmarketing oft als „Urgetreide“ bezeichnet. Eine wissenschaftliche Einordnung des MRI zeigt jedoch, dass dies irreführend im Sinne des Verbraucherschutzes ist. Der Begriff „Urgetreide“ ist rechtlich nicht geschützt und suggeriert fälschlicherweise, dass es sich um eine ursprüngliche, nicht veränderte Getreideart handelt. Auch bestimmte gesundheitliche Vorteile gegenüber handelsüblichem Weizen, wie ein geringeres Allergenes Potenzial, sind nicht richtig. Die Einordnung des MRI beleuchtet mögliche Fehlschlüsse zu „Urgetreide“ aus wissenschaftlicher Sicht und unterstützt die eindeutige Kennzeichnung von glutenhaltigem Getreide.

Quelle und weiterlesen unter: https://www.yumda.com/de/news/1188479/dinkel-emmer-und-einkorn-bezeichnung-urgetreide-irrefuehrend.html